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Mode, Beauty oder Geschichten aus dem Leben: Finde das Magazin, das zu dir passt, und vergleiche Abopreise, Laufzeiten und Prämien.
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Manchmal reicht eine ungewöhnliche Farbkombination auf einer Magazinseite, um ein Kleidungsstück im eigenen Schrank neu zu entdecken. Ein anderes Mal bleibt ein Interview im Kopf, weil jemand darin eine Erfahrung beschreibt, die dir bekannt vorkommt. Mode- und Lifestyle-Zeitschriften können beides bieten: Ideen zum Ausprobieren und Geschichten, für die du dir gern etwas Zeit nimmst.
Bei der Auswahl lohnt sich deshalb ein Blick über das Titelbild hinaus. Suchst du große Fotostrecken und Einblicke in die Modewelt, konkrete Stylingtipps oder eine Mischung aus Reportagen, Rezepten und Unterhaltung? Auch der Ton macht einen Unterschied: Manche Magazine berichten vor allem über Trends, andere begleiten persönliche Lebensfragen oder beziehen zu gesellschaftlichen Themen Stellung. Überlege, welche Seiten du in einem Heft zuerst aufschlagen würdest. So findest du leichter einen Titel, auf dessen nächste Ausgabe du dich auch nach dem ersten Lesen freust.
Wenn Mode dein Hauptinteresse ist, kommt es darauf an, welche Art von Inspiration du suchst. VOGUE beschäftigt sich mit der Modebranche und verbindet sie mit Einblicken in Design und Kultur. ELLE setzt Schwerpunkte bei Mode, Beauty und Lifestyle. Bei InStyle gehören Trends, Styling und Persönlichkeiten aus der Mode- und Unterhaltungswelt zum Profil. Für Herrenmode, Uhren und weitere Stilthemen lohnt sich ein Blick auf GQ. Diese Titel überschneiden sich in einzelnen Themen, sprechen ihre Leser aber auf unterschiedliche Weise an.
Eine aufwendig inszenierte Modestrecke kann Spaß machen, auch wenn du keines der gezeigten Stücke kaufen möchtest. Vielleicht nimmst du nur eine Idee für Proportionen, ein Material oder die Kombination zweier Farben mit. Wenn du dagegen vor allem Anregungen für konkrete Einkäufe suchst, achte stärker auf Produktangaben, Preislagen und nachvollziehbare Stylingvorschläge. Entscheidend ist, ob das Heft zu deinem Geschmack und deinem Alltag passt. Ein möglichst großer Anteil an Modeseiten allein macht noch nicht dein persönliches Lieblingsmagazin aus.
In vielen Zeitschriften ist Mode nur ein Teil der Mischung. freundin verbindet beispielsweise Mode und Beauty mit Themen aus Leben und Beziehungen, Genuss, Wohnen und Reisen. Wer gern zwischen einem längeren Gespräch, einem Rezept und einer praktischen Anregung wechselt, kann gerade diese Vielfalt schätzen. Ein solches Heft lässt sich über mehrere Lesepausen hinweg entdecken, ohne dass jede Seite demselben Interesse dienen muss.
Andere Titel setzen deutlich eigene Akzente. COSMOPOLITAN behandelt neben Mode und Beauty auch Beruf und Beziehungen. emotion beschäftigt sich mit persönlichen Lebenswegen, Selbstbestimmung und gesellschaftlichen Entwicklungen. EMMA ist eine feministische Zeitschrift und entsprechend anders ausgerichtet als ein Modemagazin. Die Kategorie umfasst also mehr als Kleidung und Kosmetik. Wähle nach den Themen und der redaktionellen Perspektive, die dich interessieren, statt dich allein an einer vermeintlichen Alters- oder Zielgruppe zu orientieren. Auf den einzelnen Magazinseiten findest du weitere Beschreibungen und bei vielen Titeln auch die Themen der aktuellen Ausgabe.
Dass Modezeitschriften Trends nicht nur abbilden, zeigt eine kleine Geschichte aus Paris. Am 12. Februar 1947 stellte Christian Dior seine erste Kollektion vor. Carmel Snow, damals Chefredakteurin von Harper’s Bazaar, beschrieb die Kleider als „New Look“. Der Ausdruck wurde zum Namen des Stils. Die Chronik der Galerie Dior hält diesen Moment fest – einschließlich der ursprünglichen Bezeichnungen, die Dior selbst für seine Linien gewählt hatte.
Hinter einem bekannten Modebegriff steckt hier also auch der Blick einer Redakteurin. Solche Geschichten machen das Blättern interessant: Du entdeckst nicht nur ein Kleid oder eine Jacke, sondern erfährst etwas über Gestaltung, Menschen und die Zeit, in der ein Stil entstand. Wenn dich diese Zusammenhänge reizen, achte bei deiner Magazinwahl auf Designerporträts, Interviews und Modegeschichte. Sie können ebenso viel Lesefreude bieten wie die neuesten Kollektionen.
Ein wöchentliches Magazin bietet regelmäßig frischen Lesestoff für kleine Pausen. Bei einem monatlichen oder seltener erscheinenden Titel liegt mehr Zeit zwischen den Ausgaben. Das kann gut passen, wenn du ein Heft über längere Zeit liest, Fotostrecken mehrfach anschaust oder einzelne Beiträge aufheben möchtest. Häufiger ist deshalb nicht automatisch besser: Ein Abo sollte zu der Zeit passen, die du tatsächlich zum Lesen hast.
Für den Preisvergleich ist die Erscheinungsweise ebenfalls wichtig. Zwei Jahresabos können unterschiedlich viele Hefte umfassen. Vergleiche daher die angegebene Laufzeit und, soweit ausgewiesen, die Zahl der Ausgaben. Ein niedriger Einzelheftpreis sagt wenig über die jährlichen Kosten aus. Prüfe außerdem, ob du das reguläre Magazin oder ein Sonderheft vor dir hast; zusätzliche Themenausgaben sind nicht automatisch Bestandteil jedes Abos.
Bei Modefotografie und aufwendig gestalteten Doppelseiten gehört das Format zum Leseerlebnis. Ein gedrucktes Heft kannst du in Ruhe durchblättern, offen liegen lassen und später wieder zur Hand nehmen. Ein ePaper lässt sich unterwegs lesen, ohne ein zusätzliches Magazin einzupacken. Auf einem größeren Bildschirm kommen umfangreiche Bildstrecken meist angenehmer zur Geltung als auf einem kleinen Smartphone; beim Lesen längerer Texte zählt auch, wie gut sich die Darstellung vergrößern lässt.
Wähle im Magazinvergleich bewusst die gewünschte Ausgabe. Bei digitalen Angeboten solltest du prüfen, welcher Zugang oder welche App benötigt wird und ob ältere Hefte enthalten sind. Auch ein Printabo umfasst nicht grundsätzlich einen digitalen Zugang. Besonders als Geschenk lohnt sich die Frage, welches Format die beschenkte Person gern nutzt: Ein schönes Heft im Briefkasten und eine digitale Ausgabe erfüllen unterschiedliche Wünsche.
Steht dein Titel fest, kannst du auf seiner Magazinseite die verfügbaren Abo-Angebote vergleichen. Entscheidend sind der Abopreis für die ausgewiesene Laufzeit, das Ausgabeformat und die angebotene Prämie. Ein Miniabo kann zum Kennenlernen passen. Wenn du das Magazin bereits regelmäßig liest, lohnt sich auch ein Blick auf längere Laufzeiten. Vergleiche Angebote für dieselbe Ausgabe, damit etwa ein ePaper nicht versehentlich einem gedruckten Abo gegenübersteht.
Eine Geldprämie oder ein Gutschein kommt zusätzlich zum Abo und ist nicht vom angezeigten Abopreis abgezogen. Sind beide aufgeführt, können sie zur Auswahl stehen; sie werden dann nicht addiert. Bei Gutscheinen zählt neben dem Wert, ob du sie bei passenden Shops einsetzen kannst. Ob eine weitere Person als Werber erforderlich ist, richtet sich nach dem konkreten Angebot. Unser Ratgeber zum Abovergleich erklärt die verschiedenen Aboformen. Vor der Bestellung beim Anbieter prüfst du außerdem Zahlungsbedingungen, mögliche Versandkosten sowie Verlängerung und Kündigung.